Sonntag, 22. Juni 2008
Alleine
Hab noch über die Sache mit "wir sind alle alleine" nachgedacht. Komme da nachhaltig auf eine andere Sicht, aber tlw. stimme ich dir schon zu. Sterben zum Beispiel, tun wir doch alle für uns alleine, auch wenn man das Glück hat, dabei nicht alleine sein zu müssen.
Dann denk mal weiter, denn leben tun wir auch für uns allein, auch wenn man das Glück hat, dabei nicht allein zu sein müssen. (um mal in Deiner Sprache zu bleiben)
Und: Warum ist es für Dich ein Glück, nicht allein zu sein? Was sagt Dir das über Dich? Wie wäre es, wenn Du alleine wärst? Fühl' das. Da geht's weiter.
Aus Donnie Darko: „Jeder stirbt für sich allein.“
Aus Domenika: Und jeder lebt für sich allein.
Freitag, 20. Juni 2008
Nicht zu früh aufhören
Höre bei der Suche nach "Wer bin ich?" nicht bei so oberflächligen Antworten wie Ich; ein Mensch; eine Seele; ein Energiewesen auf.
There is more.
Warum bin ich?
Auf die Frage "Wer bin ich?" hab ich ja schon eine Antwort gefunden. Mich interessiert viel mehr das "Warum bin ich?".
Wenn Du auf "Warum bin ich?" keine Antwort hast, dann ist Deine Antwort auf "Wer bin ich?" falsch.
Wer bist Du zu behaupten, dass meine Antwort auf die individuelle, persönliche Frage "Wer bin ich?" falsch sei! Ohne sie überhaupt zu kennen?
Wer bist Du zu behaupten, sie sei es nicht?
Leider kam darauf keine Antwort mehr. Dass die Leute immer aufhören, wenn es spannend wird...
Die Antwort auf "Wer bin ich?" sticht die Antwort des "Warum bin ich?". Weißt Du das erste, weißt Du das zweite. Alles davor sind intirems Antworten.
Dienstag, 17. Juni 2008
Schüler
Nehmen Sie derzeit noch Schüler an?
Nein. Ich nehme nie Schüler an. Ich bin kein Lehrer. Du bist kein Schüler. Erste Lektion gelernt.
Freitag, 13. Juni 2008
Einsames Erwachen
Meine größte Angst vor dem Erwachen war, in diesem "Raum" allein zu sein und zu vereinsamen.
Die Film-Triologie "The Matrix" hatte mir zu Beginn dieses Jahres diese Angst genommen.
Solange Du Angst hast, kannst Du nicht erwachen. (Genau so wenig, solange Du Liebe, Hass, Neid, Mitgefühl oder was auch immer fühlst.)
Wie sah das "genommen" aus?
Wenn "genommen" bedeutet, dass Du durch den Film die Gewissheit erlangt hast, dass im "erwachten Raum" noch andere Menschen sind, dann bist Du keinen Schritt weiter. Denn dann wurde die Angst nur besänftigt/ beruhigt/ zum Schweigen gebracht, ist aber weiterhin da.
Wenn "genommen" bedeutet, dass Du begriffen hast, dass es im Erwachten Zustand/ jenseits der Dualität keine "Allein sein / Gemeinsam sein" mehr gibt, bist Du einen Schritt weiter.
Donnerstag, 12. Juni 2008
Entwicklungsschritte
Früher kam nach dem ich mich wieder einen jedem Entwicklungsschritt weiter gearbeitet hatte, eine kleine "Erholungspause" und dann gings auf zum nächsten Schritt, "ob ich wollte oder nicht". Kein Ende, immer weiter.
Nach der Erleuchtung kann ich keine Schritte mehr gehen. Wer denn? Wohin denn?
Dennoch verändert es sich. Jed schrieb, dass es 10 Jahre brauche, bis die Erleuchtung "integriert" sei (oder so, kein Zitat). Das kann ich natürlich so nicht beurteilen, denn bei mir sind es so gesehen bisher nur 2 Jahre (oder so). Aber es passiert, dass ich once in a while "drifte", farther out. Die Erleuchtung wirkt "natürlicher", das Verhalten der "Menschen" unverständlicher.
Besser kann ich es gerade nicht formulieren.
Frage und Antworten
Früher hatte und wollte ich auf jede Frage nur eine Antwort haben/ geben. Das gibt Struktur, Sicherheit und Klarheit.
Heute gibt es keine einzige Frage mehr, auf die ich ernsthaft nur eine einzige Antwort geben könnte.
Oder weißt Du eine?
Mittwoch, 11. Juni 2008
Wie war das Leben?
Cornelia fragte mich: "Wie war das Leben in den letzten Jahren zu Dir?"
Gar nicht. Ich habe erkannt, dass das Leben nichts Getrenntes von mir ist, also nichts, was "zu mir" sein könnte. Dass - in a Breema kind of way - ich das Leben bin. Oder dass - in a enlightened kind of way - das Leben nicht existiert.
Große Worte
Das war wie eine "Nabelschnur zu Gott", wenn ich diese großen Worte mal verwenden darf.
Es gibt keine großen Worte. Es gibt nur Worte, denen Du einen große Bedeutung zumißt. Ebenso verhält es sich mit kleinen Worten.
Worte sind gleichgültig. Du füllst sie mit Deinen Emotionen und schiebst ihnen damit eine willkürliche, künstliche Bedeutung/ Größe zu.
Montag, 9. Juni 2008
Keiner
Ich: Dann heißt Du nicht nur Hr. Bert sondern auch Hr. Bär.
HB: Ja, das weiß nur keiner.
Ich: Ich jetzt schon oder bin ich keiner? - Äh ja, stimmt... Damn it ;)
Sinn und Unsinn Esoterik
Er: Wenn Du die ganze Esoterik als Schwachsinn bezeichnest, wieso hast Du dann früher als Geistheilerin und Medium gearbeitet?
Ich: Damals war das noch kein Schwachsinn für mich. Die Geistheiler-Ausbildung gab mir einen sicheren Rahmen, um an meine tiefsten Ängste und Problem-Themen heranzugehen, sie zu fühlen und mir zu erlauben, sie dann loszulassen. Hätt ich das damals nicht getan, wäre ich heute nicht erleuchtet.
Er: Also ist Esoterik kein Schwachsinn.
Ich Früher war es kein Schwachsinn für mich. Heute ist es SChwachsinn für mich (so wie alles andere auch).
Wenn Du Erleuchtung willst, kann Esoterik Dir helfen, so wie die Müllabfuhr oder die Betriebsanleitung des DVD-Spielers. Aber Du darfst Dich nicht daran festhalten. Auch die Esoterik hält keiner Hinterfragung stand.
Donnerstag, 5. Juni 2008
Channeling
Aus einer Sitzung
Er: Du hast doch früher Channelings mit Verstorbenen gemacht.
Ich: Ja.
Er: Wenn es andere Menschen aber gar nicht gibt, woher kamen dann die Antworten?
Ich: Aus mir - so wie Du auch.
Montag, 2. Juni 2008
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