Montag, 28. Juli 2008

Ich bin nicht der Boss


Ich versuche schon seit Wochen ein paar Kilo abzunehmen und weniger Kaffee zu trinken, aber ich krieg einfach meinen Arsch nicht hoch. Ich bin genervt von mir. Ich bin nicht der Boss.

Du bist der Boss; in jedem Moment Deines Lebens. Die Frage ist, ob Du das annehmen willst und danach handeln willst oder lieber weiter Ausreden suchst.

Boss sein bedeutet nicht, Regeln und Verbote aufzustellen, wie "Ich sollte keine Schokolade mehr essen. Ich sollte keinen Kaffee mehr trinken." Der Boss ist kein Gut-Mensch, kein Drill-Sergeant.

Boss sein bedeutet, Verantwortung für seine Handlungen zu übernehmen. Dann kannst Du auch sagen: "Ich weiß, Kaffee tut mir nicht gut, aber ich bin der Boss und entscheide mich jetzt einen Kaffee zu trinken."

Donnerstag, 24. Juli 2008

Gefühlsdichte


Deine Gefühlsdichte ist in jedem Moment gleich, egal was passiert.
Um das etwas anschaulicher zu machen, hier folgender Vergleich:

Du bist mit einem Boot auf dem Meer unterwegs. Damit Du noch weniger Ausreden hast, setzen wir das ganze auf einen Planeten, der nur aus Meer besteht, ohne Land, Ufer, Sandbänke und sowas. (Hätte der kleine Prinz statt mit Rosen, Schachteln und Schafen zu hantieren mal 'ne Badehose dabei gehabt, wäre ihm zu diesem Planeten bestimmt auch ein flotter Spruch eingefallen.)

Whatever, also Du bist im Boot auf dem Meer unterwegs. Um Dich herum ist Wasser. Das Wasser sind Deine Gefühle, Du bist Du und das Boot. Es ist immer gleich viel Wasser um Dich herum. Mal erscheint es aufgewühlt, mit riesengroßen Wellen, mal kabbelig, mal ganz ruhig, wie ein Spiegel. Aber es ist immer da, immer gleich im Grunde, nie mehr, nie weniger Wasser.

So ist das mit den Gefühlen auch, sie sind immer da. Manchmal bemerkst Du sie stärker, weil sie "mit Riesenwellen" daherkommen; mal denkst Du es wären gar keine da, weil Du Dir vormachst, sie schon zu kennen und daher zu faul bist, mal richtig hinzufühlen.


Aber die Gefühlsdichte ist immer gleich. Keine Ausreden mehr. Du musst nichts "erleben", um voranzukommen. Du kannst jeden Moment "erleben".
Und wenn Du so weit bist, dann hackst Du ein Loch in Dein Boot und ersäufst in Deinen Gefühlen. Drown.

Mittwoch, 23. Juli 2008

Selbstbedienungsladen


Good news: Du bist im Selbstbedienungsladen der Gefühle. Die Regale sind voll. Falls Du das nicht so siehst, mach eine Inventurliste; mit allen Gefühlen, die Du je gefühlt hast... siehste - sehr volle Regale!

Du brauchst keinen Anstoß von außen, keinen Menschen/ keine Situation, die Dir die Gelegenheit gibt Gefühl XY zu fühlen.

Du kannst zu jeder Zeit entscheiden, welches Gefühl Du aus dem Regal nimmst/ was Du fühlen willst und dann mit dem Gefühl arbeiten, um Dein Ego zu zerstören.

Du bist der Boss.

Widerstand und Kontrolle


Es scheint nicht klar zu sein, daher hier in klaren Worten:
Kontrolle und Widerstand ist ein und dasselbe.

Kontrolle ist immer ein Ausgrenzen von etwas. Etwas, das da sein würde, würde man es nicht mit Kontrolle fernhalten; sprich: Etwas, das da sein würde, würde man sich nicht dagegen wehren/ würde man keinen Widerstand leisten.
Also ist Kontrolle immer ein Widerstand gegen etwas.


PS: Nein, Boss sein hat nichts mit Kontrolle zu tun, siehe 1000 andere Postings.

Montag, 21. Juli 2008

Destination


copyright by Volker Derlath

... und wohin geht deine reise?

Sonntag, 20. Juli 2008

Freitag, 18. Juli 2008

Keine Kraftanwendung


Breema sagt: Keine Kraftanwendung

Du entscheidest, wieviel Kraft Du aufwendest.
Du entscheidest, wie schwer Du es Dir machen willst.
Du bist der Boss.

Keine Eile - keine Unterbrechung


Breema sagt: Keine Eile - keine Unterbrechung

Du brauchst Dich nicht zwischen zwei Polaritäten zu entscheiden. Nimm Tor 3!
Es gibt eine Existenz außerhalb der Dualität.

Einziger Moment - Einzige Aktivitität


Breema sagt: Einziger Moment - Einzige Aktivitität

Teile Deine Zeit nicht in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ein. Wenn Du was vom Leben mitkriegen willst, nimm jeden Moment als einen Neubeginn.
Zeit ist ein Konzept.

Keine Beurteilung


Breema sagt: Keine Beurteilung

Du beurteilst, um Dir ein vermeintliches Gefühl von Sicherheit aufzubauen.
Nicht zu beurteilen bedeutet, dass jeder Moment neu ist.
Nicht zu beurteilen bedeutet, Dir zu vertrauen.

"I'm judge and I jury and I'm executioner too." by Metallica

Mittwoch, 16. Juli 2008

Gegenseitige Unterstützung


Breema sagt: Gegenseitige Unterstützung

Du kannst Dir alle Unterstützung nehmen, die Du brauchst.
Du kannst Dir alle Unterstützung geben, die Du brauchst.
Es gibt keine anderen.

Dienstag, 15. Juli 2008

Ganze Beteiligung


Breema sagt: Ganze Beteiligung

Ganze Beteiligung bedeutet das Bewußtsein zu haben, dass Du ständig mit allem, was Du bist - sprich: glaubst zu sein - agierst. Bezogen auf den Körper: Dass auch Dein kleiner Zeh mitarbeitet, wenn Du Dir einen Kaffee machst.

Wenn Du wissen willst, wer Du bist, finde raus, woraus Du bestehst.

Montag, 14. Juli 2008

Bestimmtheit und Sanftheit


Breema sagt: Bestimmtheit und Sanftheit

Entscheide Dich für eine Sache und setze dann alles in Bewegung, um dort hin zu gelangen. Wenn Du eine Entscheidung getroffen hast, ist der Rest kein Kampf mehr.
Red' nicht, tu's einfach!

Sonntag, 13. Juli 2008

Kein Extra


Breema sagt: Kein Extra

Extras sind Bewertungen, Absichten, Wünsche, bis hin zu Gefühlen, Gedanken, Ego.
Das brauchst Du nicht um Breema zu machen.
Das brauchst Du nicht, um zu Leben.

Was bleibt von Dir übrig, wenn Du die "Extras" abziehst?

Samstag, 12. Juli 2008

Körper ist bequem


Breema sagt: Körper ist bequem

Du hast die Möglichkeit und die Macht, es Dir in jedem Augenblick Deines Lebens bequem zu machen.
Du bist der Boss.

Donnerstag, 10. Juli 2008

Wer bin ich


"Wer bin ich?"
Es geht in the big picture nicht darum, die Frage zu beantworten, denn das ist immer nur eine Momentaufnahme.

Sondern die Frage dient als Motor/ Motivtion um Schichten abzutragen.

Wer bin ich


"Wer bin ich?" ist nicht die Frage, sondern die Antwort.

Perspektive auf die Realität


Klientin: Dass das alles hier real ist, dass es das gibt und dass es einen Sinn hat, erscheint so verführerisch für mich, dass es eigentlich unmöglich ist, mir vorzustellen, dass es das nicht sei.

Ich: Und für mich ist es so dermaßen absurd, dass ich es mir nicht mal mehr mit viel Hirnverrenkungen vorstellen kann, dass es so sein sollte.

Wer bin ich?


Ich: Ich war schon als Kind auf der Suche nach "Wer bin ich?".
Klient: Warum?
Ich: Genau.

Eindeutige Antworten


Ich: Es verwirrt die Menschen, wenn man keine eindeutigen Antworten gibt.
Sistaaa: Vielleicht.

Perspektivenwechsel


Die Welt verliert an Wichtigkeit, wenn man nicht auf der Welt läuft, sondern sie durch jeden Schritt unter sich zum Rotieren bringt.

Weltreise


Im Breema-Seminar. Die Leute reden darüber "was Breema ist". Ich will mir diesen bullshit nicht anhören, also gehe ich eine andere Welt. Raus.

HGttG: The Restaurant at the End of the Universe
At the cabin of the guy who rules the Universe:
Zarniwoop: "[...] about everything going on out there in the Universe?"
"Out where?" said the man. "Out where?"
"Out there!" said Zarniwoop, pointing at the door.
"How can you tell there's anything out there?" said the man politely. "The door's closed."

Es gibt keine Entscheidung


- Welchen Job soll ich denn jetzt machen?
- Genau.
- Wie genau? Job A. oder Job B.?
- Genau! Genau das ist die Frage.
- Du wirst mir keine Antwort geben, nicht?
- Ich geb' Dir doch schon eine Antwort. Es ist nur nicht die, die Du hören willst. Ich werde Dir die Entscheidung nicht abnehmen, da liegst Du richtig. Denn aus meiner Perspektive gibt es da gar keine Entscheidung. Es ist vollkommen wurscht, ob Du A oder B machst.
- OK
- Wenn Du diese Situation nutzen willst, um weiter zu kommen, dann fühle.
- OK, du meinst in Job A reinfühlen und in Job B reinfühlen, um dann zu entscheiden, welchen ich annehmen soll.
- Nein. Es gibt keine Entscheidung. Fühle wie es ist, vor dieser Entscheidung zu stehen.
- Du sagst doch es gibt keine.
- Aber das weißt Du nicht.
- OK
- Und wenn Du diese Situation nicht nutzen willst, um weiter zu kommen, dann don't waste my time.
- OK

Dienstag, 1. Juli 2008

Sinn oder Unsinn


Es kann doch sein, dass Du unrecht hast und es doch einen Sinn im Leben gibt.

Natürlich! Du fragst mich nach meiner Meinung als Erleuchtete und ich sage Dir meine Sicht der Dinge. Damit könnte ich aus Deiner Sicht der Dinge komplett daneben liegen.
Aber ich behaupte auch nicht, die Wahrheit mit Löffeln gefressen zu haben. Du bist es, der nach einer Antwort sucht.